Initiative zur konservatorischen Dokumentation in einer frühen Phase

Dauerhafte Evidenz für konservatorische Entscheidungen.

CERES untersucht, wie Zustandsbeobachtungen, Behandlungsdokumentationen, Bildmaterial, materielle Hinweise und Entscheidungskontexte langfristig verständlich, wiederverwendbar und überprüfbar bleiben können.

Warum es wichtig ist

Konservatorische Dokumentation ist mehr als ein Bericht.

Aufzeichnungen zu Zustand, Behandlung, Kontext und Unsicherheit sind Teil der langfristigen Betreuung eines Objekts. Gleichzeitig verteilt sich Dokumentation häufig auf PDFs, Fotografien, Datenbanken, Ordner und gewachsene institutionelle Arbeitsweisen.

CERES fragt, wie konservatorische Aufzeichnungen nicht nur bewahren können, was getan wurde, sondern auch warum es getan wurde, welche Hinweise eine Entscheidung stützten und wie zukünftige Fachpersonen diese Informationen unabhängig von einem einzelnen Softwaresystem oder einem undokumentierten Ablauf beurteilen können.

Rahmenidee

Eine praktische Evidenzebene für die Objektbetreuung.

01

Evidenz

Beobachtungen, Bilder, Analysen, Referenzen und Behandlungsnotizen werden mit den konservatorischen Fragen verbunden, die sie stützen.

02

Entscheidungskontext

Begründungen, Unsicherheiten, Einschränkungen und Alternativen werden festgehalten, damit fachliche Entscheidungen später nachvollziehbar bleiben.

03

Kontinuität

Dokumentation wird als institutionelles Gedächtnis verstanden, das Personalwechsel, Softwarewechsel und veränderte Sammlungsprioritäten überdauern sollte.

Arbeitsprinzipien

Für Menschen lesbar, strukturiert nutzbar, konservatorisch geführt.

Aktueller Stand

Eine unabhängige Initiative in einer frühen Phase.

CERES ist derzeit kein Softwareprodukt, kein formales institutionelles Programm und keine kommerzielle Plattform. Das aktuelle Ziel ist es, Rückmeldungen zu sammeln, die Relevanz des Rahmens zu prüfen und herauszufinden, ob die aufgeworfenen Fragen gemeinsame Bedürfnisse in der konservatorischen Dokumentation widerspiegeln.

Ein englischsprachiges Arbeitspapier steht als Hintergrundmaterial für Diskussion und Rückmeldungen zur Verfügung.

Arbeitspapier lesen

Kontakt

Rückmeldungen und Gespräche sind willkommen.

CERES wird von Tereza Peneva entwickelt, Restauratorin-Konservatorin und Softwareentwicklerin mit Sitz in der Schweiz.

tereza.peneva@gmail.com Beruflicher Hintergrund